District of Columbia (Washingon D.C.)

Reservate und Stämme:

Der District of Columbia verfügt nicht über Indianerreservate.

Ursprüngliches Siedlungsgebiet von:

Delaware (Lenape) und Susquehannock (Susquehanna)

Die Susquehannock (People of the Muddy Water)  wurden um 1600 auf etwa 5000 bis 6000 Mitglieder geschätzt und bestanden aus mindestens fünf Untergruppen.  Eingeschleppte Krankheiten und Kriege mit den Iroquois dezimierten den Stamm bis 1700 auf ungefähr 300 Mitglieder. Kolonisten schliesslich massakrierten die letzten noch lebenden Susquehannocks 1763. Sie lebten friedlich und waren nach den Pontiac Aufständen zu ihrem eigenen Schutz inhaftiert worden. Die sogenannten "Paxton Boys" brachten erst 6 Indianer der Untergruppe der Conestoga um, brachen anschliessend ins Gefängnis ein und erschlugen die letzten 14 Susquehannocks. Unter den Iroquois und Delaware gibt es heute noch Indianer, die von diesem Stamm abstammen. Es wird ausserdem vermutet, dass Mitglieder der Tuscarora, Oneida und Seneca von den Susquehannocks abstammen. 

Während der District of Columbia, also die Hauptstadt der U.S.A., keine Reservate hat, so kann es seit September 2004 zumindest das National Museum of the American Indian vorweisen. Ein architektonisches Vorzeigewerk, zeigt es auf 350.000 square foot Ausstellungsfläche exquisite Exemplare indianischer Geschichte, Gegenwart und Kunst. In der "Willkommens Halle" wird man in 200 verschiedenen indianischen Sprachen begrüßt. In verschiedenen Theatern finden multimediale Shows statt und im museumseigenen Cafe kann man "indianische" Speisen genießen. Bestimmt eine Abwechslung zur Burger und Cola Kultur! 

Einer der wenigen Links, auf welche ich auf meinen Seiten hinweise: www.AmericanIndian.si.edu 

 

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