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| Juli
2003: AB: Sehr geehrter Herr
Radlhammer! Erst mal ein großes Lob über ihre Hompage... sie ist super
gelungen! Und dann ein paar Fragen: Da ich, als Schülerin der K12, eine
Facharbeit in meinem Leistungskurs Englisch anfertigen muß, habe ich das
Thema "Die Situation der Blackfeet Indianer in Montana heutzutage"
gewählt. (bzw. Montanas Indianerstämme im allgemeinen) Dazu wollte ich
fragen, ob ich ihre Statistikzahlen in diese Arbeit mit einbeziehen darf,
und 2. ob sie gute Bücher oder Internetquellen wissen (am besten
sogar in Englisch) wo ich mehr zu diesem Thema erfahre. Mit freundlichen
Grüßen, AB
Hallo AB, kein Problem die Zahlen mit
einzubeziehen. Bezüglich der Blackfeet oder der Indianer Montana's
generell gibt es ein paar super Bücher: Montana's Indiand Yesterday and
Today, by William L. Bryan, jr with Photography by Michael Crummett,
publiziert vom Montana Magazine, ISBN 0-938314-21-1. Aus der Serie
Indians of North America: The Blackfeet von Theresa Jensen Lacey
(Frank W. Porter III, General Editor) von Chelsea House Publishers. ISBN
0-7910-1681-1. Diese Bücher gibt es dann auch für andere Montana Stämme,
wie die Crow, Cheyenne oder Hidatsa (welche mit den Mandan und
Arikara als die Three Affiliated Tribes im Fort Berthold Reservat in
Monata leben). Schöne Grüsse, Udo
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| Jun 2003
SS: Herr Radlhammer, zuerst möchte ich einmal sagen, dass Ihnen diese
Seite gut gelungen. Momentan arbeite ich gerade an meiner Diplomarbeit mit
dem Titel "Auf den Spuren der Indianer- Quer durch den Südwesten der
USA". Dazu werde ich in diesen Sommerferien auch nach Amerika fahren.
Das Endprodukt soll ein Art Dokumentationsfilm sein. Ich bin gerade bei
den Vorbereitungen. Tue mich aber bei der Suche nach Sagen und Mythen der
Indianer in Bezug auf: - den Grand Canyon - Petrified Forest National Park
- Gunnison und allgemein in Bezug auf den Südwesten (Arizona, New Mexico,
Colorado, und Utah) schwer. Es wäre mir eine grosse Hilfe, wenn Sie Links
zu Seiten welche meine gesuchten Information beinhalten oder auch Bücher
geben könnten. Noch eine Frage stellt sich mir: Da ich auf meiner
Rundreise auch Indianer Reservate, und andere Stätten von Indianern
besuchen werde, stell sich mir die Frage in wie fern mir erlaubt ist diese
zu filmen und zu forografieren? ... Ich bedanke mich so oder so für das
Lesen der E- Mail und hoffentlich dann auch für eine Antwort. Mit
freundlichen Grüssen SS
Hallo SS, vielen Dank für das feedback.
Bezueglich Mythen und Sagen ist der Südwesten ziemlich gesegnet. Es
gibt so viel, einfach, weil die Indianischen Nationen dort noch ansässig
sind und sie heute noch weitergeben koennen. Alles ist allerdings nicht
nur ueber Buecher erhaeltlich, sondern wird viel von Indianern
weitergeben, wenn man sich mit ihnen unterhaelt. Die
Puebloindianer von Neu Mexiko sind da eher zurueckhaltend. Besser ist es
dann schon bei den Navajo's oder Pima, Maricopa in Arizona. Die sind da
gespraechiger. Auch die Hopi sind ziemlich verschlossen. Also was es
dazu an Büchern gibt, glaube ich habe gelesen. Hier sind ein paar
benannt, alle halt nur in Englisch:
American Indian Myths and legends von
Richard Erdoes und Alfonso ortiz - super. das standard werk nach
staemmen und viele davon im suedwesten der usa.
Legends and Lore of the american Indians von
Terri Hardin - auch nach staemmen geordnet und ziemlich ausfuehrlich.
Im Bezug auf den Petrified Forest und
generell über die dort und anderswo vorkommenden Felsmalereien, hilft
"a field guide to Rock art symbols of the greater southwest"
von Alex Patterson.
Und dann natuerlich auf die Pueblos bezogen
gibt es in Deutsch "das Buch der Hopi" von Frank Waters und
Hopi Stimmen eines Volkes, beide im Diederichs Verlag erhaeltlich.
Die Wüstenindianer in Arizona, also die
Pima haben ihre Legenden in "Pima indian legends" von Anna
Moore Shaw veröffentlicht (university of arizona press, isbn
0-8165-0186-6). ein kleines buechlein.
Die umfangreichste sammlung gibt es von den
Navajo's und das beste ist "Dine bahane' " von Paul G. Zolbrod.
Und als Vertiefung "the main stalk - a synthesis of navajo
philosophy" von John R. Farella. Ein sehr schwieriges Buch, aber
dann hat man wirklich alles verstanden. Helfen würde dabei noch
"Navajo sacred places" von Klara Bonsack Kelly und Harris
Francis sowie "Navajo Place Names" von Alan Wilson. Diese und
"Navajo Places, History, Legend,Landscape" von Laurance D.
Linford, helfen bei der Übersetzung (d.h. die Wort für Wort Bedeutung)
und den Legenden von vielen Orten im Südwesten.
Auf Deutsch gibt es noch "Auf dem Weg
des Regenbogens" von Paul G. Zolbrod, was der Dinee Bahane
entspricht.
Und zum Schluss noch "Anasazi Ruins of
the Southwest in Color" von William M. Ferguson and Arthur H. Rohn.
Das Buch erklaert vieles von den Vorfahren der heutigen Staemme im Südwesten.
Ich habe es immer als Grundlage genommen um in die Reservate zu fahren.
Wenn man sich lokale indianische Führer nimmt (in den trading posts
oder bei der Stammesverwaltung fragen) dann fahren einen die Indianer in
diese Ruinen und erzaehlen viel von den Mythen und Legenden. Dafuer
braucht man halt zeit und muss mobil sein. Aber da erfaehrt man am
meisten.
Fotografieren und Filmen ging eigentlich
immer wenn man nicht zu "intrusive" erscheint. Wenn man von
der Diplomarbeit erzaehlt und zeigt, dass man es ernst meint mit dem
Verstaendnis um die Kultur, wird man fast alles fotografieren duerfen (ausser
manche Taenze und Rituale). Wenn man mit einem indianischen Führer
unterwegs ist, geht das eh meist klar. Also ein Beispiel ist der Canyon
de Chelly in Arizona. Im Visitor Center kann man sich einen Führer
mieten. Der faehrt mit einem in den Canyon und zeigt die verschiedenen
Plätze. Wenn man dann noch interesse zeigt an den Story's dann sind die
Indianer immer "more than happy" was zu erzaehlen.
Vorsicht ist nur bei den Hopi und bei den
Pueblos von Neu Mexiko angesagt. Die lassen meist nicht fotografieren,
oder sie lassen es sich bezahlen.
Ich hoffe das hilft etwas weiter. Viel Glück
bei der Reise und der Diplomarbeit, mfg, Udo Radlhammer
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| Oct
2002: NB:
Hallo Herr
Radlhammer, erstmal muss ich sagen dass ihre homepage super gelungen ist.Ich
bin auf sie gestossen weil ich eine facharbeit über den miccosukee stamm
schreibe und infos finden muss...bleibt nur die frage wo??? ich habe bis
jetzt schon die seminolenkriege bis sich die miccosukees abgenabelt haben.
lieg ich richtig dass sie das machten weil sie nicht mehr dem seminolenstamm
angehören wollten nachdem sie eine eigene regierung gründen durften? wäre
sehr nett wenn sie mir noch einige links angeben könnten. vielen dank für
die mühen im vorraus.... viele grüsse NB Hallo NB, danke
fürs feedback. Leider habe ich über die Miccosukee nur Englische Links. Ich
hoffe das hilft trotzdem:
http://www.miccosukeeseminolenation.com/
http://www.familytravelguides.com/articles/southeaststates/Miami/miccos1.html
http://www.indigenouspeople.org/natlit/micconst.htm
http://www.familytravelguides.com/articles/southeaststates/Miami/miccos1.html
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| Jan 2002: M.M.: Guten
Tag Herr Radlhammer, Ich finde ihre Seite ist sehr gut gelungen.Durch die
zahlreichen Fotos kann man sich einen guten Einblick verschaffen. Ich
schreibe ihnen vorallem weil ich an einem Projekt in der Schule arbeite
(ich bin 8.Klasse) und mich auch privat sehr für Indianer interessiere.
Deswegen wollte ich sie fragen da sie sich ja schon sehr lange mit
Indianern beschäftigen wie die Entwicklung der nordamerikanischen Stämme
verlaufen ist seit ihrem ersten Besuch bis Heute und wie sie die Zukunft
der Indianer sehen. Außerdem wollte ich sie fragen wie viel Platz die
Indianer in ihren Reservationen denn zum Leben haben. Ich würde mich sehr
über eine Antwort freuen.
Interessante Frage, darum hab ich mir dementsprechend Gedanken bei
der Antwort gemacht: |
| Nov 2001: hier zwar von S.A
gestellt, aber diese Art von Frage kommt immer wieder vor..."ich
interessiere mich schon längere Zeit für die indianische Kultur
und Lebensweise und würde deshalb gerne persönliche Kontakte zu
Indianern knüpfen um vielleicht später auch einmal eine Zeit lang
dort leben zu können und deren Gewohnheiten aus eigener Anschauung
kennenzulernen. Nun meine Frage: Gibt es jemanden, der bereit wäre,
mit mir in Kontakt zu treten. Könnten Sie mir Infos, Adressen,
Personen, ... zukommen lassen."
Liebe(r) S.A, das ist eine schwierige Frage bzw. Antwort. Kommt darauf an ob sie Englisch sprechen und wie gut, und auch welcher Stamm, welche Gegend der U.S.A. In Los Angeles gibt es viele Indianer, aber leider kein Reservat. Es gibt auch viele Indianer, die eher scheu und zurueckhaltend auf Unbekannte reagieren. Also, wenn man im Reservat als Tourist herumreist, wird man meist sehr freundlich aufgenommen und gewinnt Freunde. Fuer die etwas weitere Version des Kontaktgewinns, wuerde ich eine der chatlines im Internet vorschlagen, was halt allerdings dann nur in Englisch ablaeuft, z.B. http://www.geocities.com/RainForest/Vines/2063/nativesring.html http://www.geocities.com/Heartland/Ranch/1720/ancs.html http://dir.clubs.yahoo.com/Family___Home/Genealogy/By_Ethnic_Origin/Native_American/ (...wie leider viel zu oft, sind diese links inzwischen schon wieder ungültig geworden) Nur muessen sie u.U. vorsichtig sein, da sich manche sex lines den kulturellen Mantel ueberziehen um Besucher anzuziehen. |
| Juli 2001: W.S.: Hallo, Es ist natürlich
schon bitter wenn man das Verbotschild bei Kyakotsmovi fotografiert und
Fotografieren in der Hopi-Reservation grundsätzlich verboten ist, wie es
gerade auf diesem Verbotsschild zu lesen ist.
Hallo W.S., ja, ich dachte schon, dass es zu dieser Interpretation kommen könnte. Ich habe allerdings die Erlaubnis eingeholt, das Verbotschild zu fotografieren. Was dann auch ok war. Das Verbot bezieht sich auf das Innere des Dorfes selbst. Ausserhalb und so auf dem Land des Reservats ist Fotografieren ok, ausgeklammert bleiben dann aber Friedhöfe und andere religiöse Stätten. Das lustige ist sogar, dass es von einem Hopifreund von mir gemacht wurde. Aber was für Indianer gilt muss ja nicht auch für uns Nicht-Indianer gelten. P.S. bei diesem Kommentar wie auch bei anderen fällt mir immer wieder auf das wir Deutsche 'indianischer' und 'traditioneller' sein wollen, als die Indianer selbst. Man sollte vielleicht nicht immer alles so ernst sehen. U.R. |
| März 2001: B.H.: Sehr geehrter Herr
Radlhammer, Habe mit Faszination und großem Respekt ihre homepage gelesen.
Mein Interesse zum Thema Indianer/-reservate führte mich via Internet zu
Ihnen und Ihrer Information darüber. Hiermit ein Dankeschön für Ihre
Veröffentlichung. Meine Frage an Sie ist persönlich und direkt: Könnten
Sie sich vorstellen dieses Thema filmisch zu bearbeiten? Natürlich unter
bestimmten und konkreten inhaltlichen und formatsgebundenen Aspekten. Ich würde mich über
einen Kontakt mit Ihnen sehr freuen, mit freundlichen Grüßen.
Nur eines von vielen Beispielen, aber generell gilt hier für mich - so verlockend das Angebot auch klingt, aber leider habe ich meinen indianischen Freunden versprochen die Info's nur für mich privat zu nutzen und kommerzielle (wenn auch seriöse) Verwendung abzulehnen. Dasselbe gilt für eine eventuelle kommerzielle Verwendung der Fotos. Diese vielen Anfrage kann ich hier garnicht alle auflisten. Leider passiert es aber dann doch oft genug, dass die Fotos einfach geklaut werden und woanders veröffentlicht werden. :-( ... Solchen Faellen gehe ich in der Regel auch nach und veranlasse das Entfernen von diesen Seiten. |
| März 2001: T.K.: Meine Anerkennung für Ihre Seiten |
| Januar 2001: Sehr geehrter Herr Radhammer, als langjähriger USA - Reisender habe ich Ihre Seiten mit großem Interesse gelesen. Sie sind sehr gut und professionell gemacht. Vielleicht interessier Sie mein Band über den Modoc-Krieg? http://www.becker-kavan.purespace.de/modoc.htm |
| Oktober 2000: J.K.: Sehr geehrter Herr Radlhammer wir hätten gern Informationen zu einigen
hilfebedürtigen indianerstämmen. BLZ KNTNR o.ä. Wir mochten unseren Betrieb auf Ituitionen des indianischen
Medizinrades aufbauen und uns von unserem Einkommen %-ual beteiligen.
Sehr geehrter JK, danke fuer Ihre Anfrage. Die einzige Moeglichkeit, die mir hierzu einfaellt, waere, dass man die Organisationen unterstuetzt, die mit der Schulausbildung oder Erziehung von Indianern zu tun hat. Eine davon, die in indianischen Magazinen oft inseriert, ist 'Futures for Children' mit der Webseite 'http://www.futurechild.org . Sie kuemmert sich um indianische Kinder in Sachen Schulausbildung. Eine andere Organisation waere der Native American College Fund. Ebenfalls in Sachen Ausbildung. Die web site heisst http://www.collegefund.org/main.shtm und beide Seiten bieten gute Informationen. Beide duerften auch relativ vertrauenswuerdig sein. Wenn man nur Geld an die Staemme schickt, wird es wahrscheinlich irgendwo versickern. Leider. Mit USA ist das auch so eine Sache, man kann in der Regel nur einen Dollar Scheck schicken. Ueberweisungen nach USA sind sehr kompliziert und teuer. Und sie dauern ewig! |
| October 2000: B.K.: Dear Mr. Udo Radlhammer: I am want to start grass dancing. Some of the people I have been working
with say that I need to look at a couple of different outfits, and see what I
like. I was wondering if you had any pictures of Grass Dancers from the pow
wows that you have been to. Thank you for responding to this e-mail.
& Thanks Udo. |
| September 2000: Informationen auf Tohono O'odham Nation,
Geehrter Udo Radlhammer, Ich fand Ihren website und Gedanken, Sie mögen sich für einen neuen website über Einheimische Amerikaner interessieren (Inder). Die Stelle ist www.nativethunder.net. Ich sehe, daß Sie ein Einheimischer amerikanischer Enthusiast und Gedanke sind, könnten Sie die Stelle mögen. Ich selbst bin Einheimischer Amerikaner und fand daß Ihre Stelle auf meinem Stamm (Tohono O'odham) war ganz genau. Mit der einzigen Ausnahme, die unsere Bevölkerung ist, numeriert (wir sind gewachsen, weil Sie aktualisiert dauern,) um 24,000. Der die Land-Basis Tohono O'odham Nation ist 2.76 million Morgen. Unsere neue website werden am Ende dieses Monates abgeschossen werden (September) und ich lade Sie ein, einen Blick zu werfen an www.tonation.org. Ich entschuldige mich, aber die Stelle ist auf Englisch ganz. Ich muß mich auch entschuldigen, wenn mein Deutscher vollgestopft wird, versuche ich, von Englisch zu Deutsch zu übersetzen. Ich hoffe, daß Sie fähig sind, diesen correspondance zu verstehen. Danke Ihre Zeit. JC. thanks JC, I will make the changes on my web site about the Tohono O'odham Nation by the end of this week. I am just in England right now and have no access from here. I do know the Tohono O'odham Nation quite well, since I used to live in C, AZ and have many friends on the Gila river reservation, with whom I traveled south several times. thanks for sending me the correct numbers. |
| August 2000: C.T.: I stumbled upon your site through some Poarch Creek information. And then I noticed some information on various places in this incredible world.. I am amazed at the amount of travel you've put in, a lifetime's work... I just wanted you to know, that, I do appreciate your website. Thanks |
| Juli 2000: Hallo, Ich war in den Everglades auf einer
Bootstour. Dabei hat uns der Indianer die Bedeutung der Stammes-Fahne erklärt.
Sie war waagerecht in den Farben weiß, schwarz, rot, gold(gelb). Sie symbolisieren die Himmelsrichtungen.Die Bedeutung dafür hätte ich
gerne gewußt. Können Sie mir weiter helfen? Vielen Dank
Leider keine Ahnung zu diesem Thema. |
| Teil der Antwort bezüglich guter
Bücher zum Thema Indianer:
Lieber TH, ... |
| Die Anfrage bezueglich Kunst und dem
Auftreten des Pferdes in Nordamerika ist leider
verlorengegangen, aber hier ist die Antwort:
Lieber TH, vielen Dank für das positive feedback bezüglich meiner Web Seiten. Ich wollte eigentlich schon am Wochenende antworten, habe aber dann gesehen, dass das doch etwas länger wird. Bezüglich der Zeichnung "Cheyenne women waiting" bin ich leider nicht fündig geworden. Ich habe in meinem Standardwerk über indianische Kunst im 20. Jahrhundert von Prestel nachgeschlagen, aber in den letzten Jahren sind ja die indianischen Künstler, und auch die weissen Künstler, die sich indianischer Objekte bedienen, wie vom Himmel gefallen. Ich habe zwar in USA viele Kunstausstellungen besucht und kenne auch einige indianische Künstler, aber die o.g. Zeichnung sagt mir dann doch nichts. Die Lebenweise vor dem Auftreten des Pferdes ist in manchen Büchern so gut wie möglich beschrieben. Es gibt ja so gut wie keine Aufzeichnungen aus dieser Zeit, was das ganze dann doch etwas schwierig macht. Es ist aber erwiesen, dass z.B. die Sioux statt des Pferdes im 17. Jahrhundert ihre Westwanderungen mit Hilfe von Hunden bewältigten. Etwas davon wird in 'Das Buch der Sioux' von Hassrick aus der Diederichs Reihe beschrieben. Büffel musste man eben zu Fuss jagen, bzw mittels dem Überraschungseffekt, in dem man sich anschlich. Wie Sie schon schrieben, wurden Büffel ja über Klippen getrieben. Man kann heute noch im Norden der USA die 'Buffalo Jump Sites' besichtigen. Die Wanderung der Stämme konnte man schon recht früh im Nordosten der USA sehen, als sich nach Eintreffen der Weissen, die dort ansässigen Stämme bald gegenseitig auf den Füssen herumtraten und begannen sich zu bekriegen. Viele der Stämme begannen von den Grossen Seen aus Ihre Wanderungen nach Westen. Interessanterweise gehören dazu fast alle geläufigen Namen, wie Sioux, Arapaho, Cheyenne usw. Ursprünglich aus dem Osten kamen die ackerbaubetreibenden Stämme, wie Mandan, Hidtsa, Caddo, Wichita und Pawnee weil dort die Böden schon ausgelaugt waren und später dann die oben erwähnten, die dann allerdings eher von der Büffeljagd profitieren wollten, als Ackerbau zu betreiben. Literatur gibt es jede Menge. Ich persönlich ziehe allerdings eher die englische Literatur der deutschen vor, einfach weil es davon mehr Auswahl gibt. Im Deutschen ist dann halt auch wesentlich mehr von der romantischen Vorstellung vorhanden. Ein Artikel in der New York Times oder Washington Post von vor ein paar Jahren erklärte das 'romantische Indianertum' der Deutschen damit, das Indianer für uns all das darstellen, was wir nicht wirklich haben können - Freiheit, Wildheit und Naturverbundenheit. Falls Sie gut genug Englisch sprechen, kann ich Ihnen gern ein paar Tipps geben. Ich habe selbst einige Hundert Bücher hier in München, kann Ihnen aber einige empfehlen. Im Deutschen wird es da etwas Schwieriger. |
| Mai 2000: O.A.: Sehr geehrter Herr Radlhammer,
Ihre Web Seite ist wirklich sehenswert. Dennoch moechte ich Sie auf einen kleinen Fehler hinweisen. In Ihrer Uebersichtskarte "Indinaer Web" befindet sich Alaska suedlich von Arizona. Die Geschichte und die Geographie des 21.Jahrhunderts hat uns gezeigt das dies nicht so ist... ausgezeichnet mit 'besonders wertvoll'!
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| April 2000 D.M.: Sehr geehrter Herr Radlhammer,
ich fand Ihre Seite über die nordamerikanischen Ureinwohner sehr interessant
und hätte gerne gewußt, ob es Resevate gibt, zu denen man online Verbindung aufnehmen kann. Vielleicht sind Ihnen ja auch irgendwelche Angehörige, egal
welche Stämme, bekannt.
Ich bin 22 Jahre alt und studiere in ... International Busines Studies, für "Indianer" interessiere ich mich schon seit meiner
Kindheit. Ich wäre dankbar für Ihre Hilfe. Sehr geehrter D.M., vielen Dank fuer Ihr email. Das mit dem 'online'-Kontakt mit amerikanischen Ureinwohnern ist so eine Sache. Leider werden die vielen Webseiten, die es gibt nicht immer auf dem neuesten Stand gehalten und beanworten werden Anfragen noch weniger. Es gibt ein paar gute Addressen, die ich selbst benutze, aber man ist immer abhaengig von Personen, die in mehr oder weniger regelmaessigen Abstaenden iIhr email checken. Ganz gut ist glaube ich NativeWeb von wo aus zu vielen Staemmen gelinkt wird: http://www.nativeweb.org/resources/nations_web_sites_information/north_america/resource_information_sites/ Relativ auf dem neuesten Stand ist auch indians.org, vorallem weil es auch geographisch aufgeteilt ist, aber vieles davon ist nicht online, sondern eher per normaler Postanschrift: http://www.indians.org/ Lustigerweise bietet auch das cowboy.net ganz gute Adressen (eigentlich die besten der hier genannten): http://www.cowboy.net/native/ Alles ist natuerlich nur in Englisch verfuegbar und wie gesagt, es wird meist nur langsam oder garnicht beantwortet. Es kommt wohl ziemlich auf Ihre Frage an. Ansonsten wuerde ich einfach ueber eine Suchmaschine den jeweiligen Stamm suchen. |
| April 2000: I.M.: I can't tell you how impressed I am with your photography. I went through
everything you've put on your site. Your photos are so professional and so good - did you teach yourself or learn from someone else?
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| März 2000: H.K.: Deine Homepage ist
Spitze! Danke für die Informationen über die Indianer. Da Du ein Indianer-Spezialist zu sein
scheinst, "eine" :-) Frage: Frage zur Indianische Sprachfamilie: Algonkin 1. Welche Stämme gehören dazu? 2. Zu welcher Sprachfamilie gehören die Mohawk? 3. Zu welcher Sprachfamilie gehören die Ho-Chunk? Info über Zahlen Zahlen der Delaware (Algonquin-gruppe): 1 = kweti 2 = niska 3 = naxa 4 = newa 5 = palenaxk Zahlen der Mahawk ( ? -gruppe): 1 = enska 2 = tekeni 3 = ahsen 4 = kaie:ri 5 = wisk 6 = ia:iak Zahlen der Ho-Chunk ( ? -gruppe): 1 = hizakira 2 = nup 3 = tani 4 = jap 5 = saca 6 = hakewe HK (Interessiert sich (Anfänger) für Indianer in Midwest, insbesondere Ho-Chunk (Winnebago) ) Hallo HK, danke fuer das Lob. mal sehen, ob ich die Antwort richtig zusammen bekomme: |
| März 2000: S.N.: durch Zufall bin ich auf Ihrer Webseite zum Thema Indianer gelandet. Hat mich angenehm überrascht! Auch Ihre Powwow-Fotos habe ich gefunden.Es gibt nicht viele deutsche Internet-Seiten zum Thema Indianer, die lesbar oder gar empfehlenswert sind. Ich würde gerne einen Link auf Ihre Seite setzen, mit Ihrer Genehmigung. Und zwar einmal zu Ihrer Indianerseite von unserer Seite "Links -Deutschsprachige Seiten" und evtl. von unserer Seite "Was ist ein Powwow?" zu Ihrer Powwow-Fotoseite. Jetzt fragen Sie sich, wer ich bin. Mein Name ist SN , ich bin 2. Vorstand und Webmaster der Native American Association of Germany e.V., eines gemeinnützig anerkannten, bundesweit und darüber hinaus verbreiteten Vereins, der sich deutsch-indianischen Kulturaustausch zum Ziel gesetzt hat. Wir sind KEIN HOBBYISTENVEREIN und auch keine politische Unterstützergruppe! Wir haben deutsche und indianische Mitglieder. Die Bekämpfung von Stereotypen bez. Indianern gehört genauso zu unseren Zielen wie die Verbreitung modernen indianischen Kulturguts. Wir veranstalten u.a. Powwows, z.T. mit indianischen Gästen aus den USA und Kanada, geben eine Vereinszeitung mit dem Namen "Indian Country Germany" heraus, betreiben Aufklärungsarbeit in deutschen Schulen und Kindergärten u.v.m. Und haben eben eine Webseite, in die ich gern die Links zu Ihren Seiten einbauen möchte: http://www.naaog.de. Vielleicht besuchen Sie unsere Seite einmal und teilen mir dann mit, ob ich die Links setzen darf. Ihre Informationen gerade auch über die verschiedenen kleineren Reservationen sind höchst interessant und vor allem auch aktuell. Übrigens, falls Sie sich über meinen Nachnamen wundern: mein Mann LN ist Hopi aus Shungopavi, Second Mesa. Er ist auch der 1. Vorstand unseres Vereins. Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören! Bis dahin herzliche Grüße, SN |
| Nov'99: M.P.: habe über einen Freund von Deiner Web-Page erfahren. Wollte Dir nur sagen, daß ich es ganz toll finde, daß Du Dir die Arbeit gemacht hast eine Web-Page über Indianer zu kreieren. Der Grund warum mich ein Freund ansprach ist der, daß meine Ur-Ur-Großmutter eine Cherokee war. Ich selbst bin gebürtige Amerikanerin und seit 28 Jahren in Deutschland. Leider hatte ich noch nicht die Gelegenheit in meiner Vergangenheit nachzuforschen mangels Zeit - wenn im Urlaub in USA, sind die Termine bei meinen relatives arg eng. |
| Nov'99: J.F.: habe gerade zufällig die Seiten gefunden und mal schnell durchgecheckt: großartig! Komme ein andermal wieder vorbei, wenn ich mehr Zeit habe. Ich selbst bin seit vielen Jahren sehr "Native American"-interessiert (ganz Amerika!) und befaßte mich bisher besonders mit den Athapasken und vor allem südlichen Na-Dene (Navajo, Apache). Im vergangenen Jahr war ich mit meiner Familie vier Wochen in Minnesota und habe dort die Ojibway und ihr Museum am Lake Mille Lacs besucht, das Naturschutzgebiet und Reservat am Rum River (dort kann man die Reste eines Dakota-Dorfes sehen, die dort lebten bevor, die Ojibway gegen 1750 von Norden vorrückten) und auch die Mdewakanton Dakota in Shakopee (wir haben dort am Pow Wow teilgenommen). |
| Nov'99: D.H. from Arizona: Cool web pages bro! I could not tear myself away from your web pages! They are excellent! Ilike the way it is easy to maneuver, the map of California with all the mouse over details. I'm sure this was easy for you, but it looks very involved, with lots of detail - your specialty! |
| June '99: would very much like to get in touch with the apache crown dancers for our pow wow thanx little wolf
Hi Little Wolf, |
| Leider gab's vor dieser Zeit einen PC crash mit totalem Datenverlust. Ausserdem habe ich ein paar gute Fragen bzw. die Antworten darauf mit viel Informationen nicht abgespeichert. |
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