Wie Gerhard Hoffmann in der Einleitung zu seinem Buch 'Indianische Kunst im 20. Jahrhundert' schreibt, ist die Kunst für den Indianer ein Mittel der Selbstbehauptung. Während ich ihm selbstverständlich zustimme, so habe ich aber auch gesehen, dass es bei manchem Objekt einfach ums Überleben geht und in der Kunst auch oder vor allem eine Einkommensquelle gesehen wird. Seit Ende der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts und bis heute andauernd, können wir einen wahren Boom an indianischer Kunst erkennen. In den U.S.A. stehen die Besucher vor Ausstellungen, wie dem Santa Fe Indian Market, oder der Arts und Crafts Show der acht nördlichen Pueblos, Schlange. Die Preise scheinen dabei keine Rolle zu spielen. Hauptsache es ist indianische Kunst. Magazine wie 'Native Peoples - Arts & Lifeways' sind gefragt wie nie zuvor und berichten schwerpunktmässig über indianische Töpferinnen, Korbflechter, Musiker oder Maler. Zugleich listen sie auch die Vielzahl an Verkaufsausstellungen und Veranstaltungen regelmässig auf, die quer durch die U.S.A. stattfinden. In Europa sind zur Zeit sogenannte dream catcher der Renner und selbst bei grossen Kaufhäusern bekommt man inzwischen schon Navajo- oder Puebloindianer Schmuck.

Die hier gezeigten Kunstgegenstände sind mir alle persönlich bekannt bzw. kenne ich die Künstler persönlich und bin zum Teil mit ihnen befreundet. Daher greife ich dann auch mehr auf Schilderungen und Beschreibungen der Gegenstände durch die Künstler oder Geschichten, die mit dem Objekt zu tun haben, zurück. Ich halte es mit diesen Seiten ebenso, wie mit denen über die Reservate oder Photos - was ich nicht selbst kennengelernt habe, werde ich nicht von irgendwoher abschreiben oder illegal vom Web ziehen. 

Navajo Sandgemälde

Navajo Teppiche

Flechtkunst

Perlenstickerei

Töpferarbeiten

Silberschmuck

Halsketten

Holzbehälter und Schachteln

Echt oder nicht echt?

 

 

 

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