Storyteller

Geschichtenerzähler - Pueblo

Geschichtenerzähler heißen diese kleinen Figuren aus Ton. Storyteller gibt es heute in einer Vielzahl von Formen und sie gehören inzwischen zu den meist gesammelten Kunstgegenständen im Südwesten der U.S.A. Ursprünglich wurden sie nur vom Pueblo Cochiti in New Mexiko gearbeitet, inzwischen gibt es sie aber in allen Pueblos zu kaufen. Ein Museum in Santa Fe besitzt inzwischen eine Sammlung von mehr als 600 Storyteller von einer einzigen Künstlerin. Figuren aus Ton gab es schon bei den Anazazi, die den Südwesten der U.S.A. weit vor den heutigen Stämmen bewohnten. Leider ist aus dieser Zeit nicht viel überliefert oder erhalten geblieben. Die ersten Missionare in den Pueblos versuchten das Erstellen von menschlichen Figuren in Ton zu unterdrücken, aber im späten 19. Jahrhundert wurden immer mehr Figuren erstellt, welche die fremden Besucher in der Form darstellte, in der sie wohl den meisten Eindruck auf die Indianer gemacht hatten, also als Clowns, Geschäftsleute, Cowboys aber auch als Priester. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es dann die ersten Storyteller Figuren, wie sie oben zu sehen sind. Also, als singende Großmütter oder Geschichten erzählende Großväter mit einer Vielzahl von zuhörenden Kindern. 

 

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