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Navajo Silberschmuck Navajo Silberschmuck wird oft kombiniert mit Türkissteinen. In dieser Art findet man Gürtelschnallen (buckles), Armreifen, Halsketten, Ringe oder ganze Silbergürtel, sog. concho belts. In den Leihhäusern (pawn shops) findet man oft auch alte Stücke, die von Navajos aus dem Reservat oder aus der Stadt aus Geldnot versetzt werden und dann nicht zurückgekauft werden können. Mir wurden selbst vor dem Navajo Museum in Window Rock vor Jahren schon alte Silbergürtel zum Kauf angeboten. Eine Kollegin 'erstand' an einer Tankstelle eine Kette von einer Indianerin, die nach einem Besuch im Casino ihren Benzin nicht mehr bezahlen konnte und aus der Not heraus die Kette verkaufte. Sowohl beim Silber als auch bei Türkisen kann man ziemlich abgezockt werden. Ein Händler auf einem Pow Wow hat mir einmal gezeigt wie er selbst an den Kauf von Türkisschmuck rangeht: er nimmt sein Messer raus und versucht vom Türkisstein etwas abzuschaben. Wenn es sich abschaben lässt (so seine Aussage) handelt es sich um eine Fälschung. Ob das so stimmt habe ich selbst nie nachgeprüft und würde es auch nicht empfehlen. Man weiss ja nie wie der Händler reagiert, wenn das gute Stück wirklich beschädigt wird. Historisch gesehen gehören die concho belts zu den frühen Stücken, die von Navajos gefertigt wurden. Der Einfluss aus der spanischen Kultur ist dabei offensichtlich. Türkissteine wurden dabei erst ab 1880 mit verwendet. Eines ist mir über die Jahre aber besonders aufgefallen - Navajo Schmuck (wie auch der von anderen Stämmen) sieht an Indianern immer noch am Besten aus! zurück zur Hauptseite Indianischer Kunst
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