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LouisianaReservate und Stämme:ApalacheeOffizieller Name des Stammes ist heute "Talimali Band of the Apalachee Indians of Louisiana". Sie sind allerdings noch nicht durch die US Regierung anerkannt worden. Einige hundert Abkömmlinge des einst in Florida beheimateten Volkes leben in Louisiana. Von ihrer Kultur zeugt ein nachgebautes Apalachee Versammlungshaus in der Mission San Luis in Florida. Ca. 150 Jahre bevor in California Missionen gebaut wurden, waren die Indianer hier schon Teil der Missionen durch die Spanier und lebten in der Mission San Luis de Talimali und wurden auf 20.000 bis 36.000 Mitglieder geschätzt. Nachdem Präsident Andrew Jackson (der auf der 20 Dollar Note) den Stamm für ausgestorben erklärt hatte verschwanden die Apalachee für lange Zeit im Sumpfgebiet von Louisiana. Biloxi-Chitimacha Confederation of MuskogeesDie im Küstenbereich des südöstlichen Louisiana zusammengeschlossenen Ureinwohner stammen aus den Völkern der Biloxi, Chitimacha, Choctaw, Acolapissa und Attakapas. Sie sind bisher nicht durch die U.S. Regierung anerkannt, haben jedoch einen Zusammenschluss vereinbart und bemühen sich um Anerkennung. ChitimachaDie Chitimacha sind ein kleiner Stamm mit ca. 1000 Mitgliedern. Das Reservat liegt westlich von New Orleans. Der Stamm selbst bezeichnet sich auch als Siti Imaxa, was soviel bedeutet wie "Menschen von den vielen Gewässern". Die Chitimacha siedelten in ihrem Stammesgebiet seit der Zeit des Römischen Reiches, wurden aber nach dem ersten Kontakt mit den Siedlern und den Kriegen mit den Franzosen um das Jahr 1700 stark dezimiert. Heute sind die Chitimacha der einzige Stamm Louisianas, der noch auf einem Teil seines einstigen Siedlungsgebietes lebt. Ein Casino verleiht dem Stamm heute finanzielle Unabhängigkeit. Ein Museum zeigt Exemplare der Chitimacha Korbflechtarbeiten. Choctaw-Apache Community Vom Bundesstaat Louisiana seit 1978 anerkannt ist die Choctaw-Apache Community von Ebarb. Sie leben in den Gemeinden von Ebarb, Blue Lake und Grady Hills und bemühen sich um Anerkennung durch die U.S. Regierung. Nach verschiedenen Quellen geht die Geschichte dieser Gruppe auf 1720 zurück, als sie mit der spanischen Mission von Los Adaes in Verbindung gebracht wurden. Die Apachen Seite der Gruppe geht wahrscheinlich auf Apachen Sklaven zurück, welche während der spanischen und französischen Kolonien hierher verkauft wurden. CoushattaDas Reservat der Coushatta liegt im südwestlichen Louisiana. Bekannt ist der Stamm wegen seiner Flechtarbeiten aus Kiefernnadeln. Erst seit dem Jahr 1991 ist das Reservat für Nicht-Mitglieder geöffnet. Der Stamm versucht heute selbständig zu arbeiten und lebt vom Tourismus, einer Grossveranstaltung namens Camp Coushatta, und einem Casino. Ursprünglich waren die Coushatta und Alabama, auch Alibamu genannt, zwei verschiedene Stämme, die sich jedoch im Laufe der Jahre vermischten. Heute spricht man oft von den Alabama-Coushatta, von denen weitere Gruppen in Texas (Alabama-Coushatta Tribe of Polk County) und Oklahoma (Alabama-Quassarte Tribe of Oklahoma) leben. Der erste Kontakt der Coushatta mit Europäern fand um 1540 statt. Spanier entführten die Stammesführer und unterdrückten so den Widerstand gegen die Anwesenheit der ersten Europäer. Nach Vertreibungen und Zwangsumsiedlungen siedelten die Lousiana Coushatta am Calcasieu Fluss auf einem gekauften Grundstück. Nach der Anerkennung als legitimer Stamm im Jahre 1973 bekam der Stamm 15 Acres Land zu denen 1980 weitere 140 Acres kamen. HoumaDer Stamm der United Houma Nation lebt in etlichen kleinen Landstücken ein paar Kilometer vom Golf von Mexiko. Sie sind der mitgliederstärkste Stamm von Louisiana. 15.000 Mitglieder gab es 2006. Obwohl sie namentlich in Europäischen Dokumenten seit 1682 erwähnt werden sind sie bis heute nicht von der U.S. Regierung als Stamm anerkannt. Sie leben immer noch vom Fischfang und der Jagd, obgleich zunehmend Mitglieder in der Ölindustrie tätig sind. Leider wurden ganze Dörfer der Houma durch die Wirbelstürme Katrina und Rita zerstört, was für die nicht-versicherten Stammesmitglieder fatale Folgen hatte. Kontakt zwischen den Houma und Weissen war bis vor kurzem ziemlich selten und der Stamm konnte seine Kultur weitgehend bewahren. Durch den frühen Einfluss durch die Franzosen, war in der Vergangenheit Französisch die verbreitetste Sprache unter den Houma. Nur wenige ältere Stammesmitglieder sprechen noch einige Worte der ursprünglichen Sprache. Jena Band of ChoctawEs wird geschätzt, dass es ursprünglich mehr als 50 Choctaw Siedlungen in Louisiana gab. Die ursprünglich aus dem Gebiet um Mobile im Bundesstaat Alabama stammenden Choctaw zentrierten sich um die Flüsse Pascagoula und Pearl. Die isoliert lebenden Überreste einer einst grossen Population wurden erst 1995 durch die U.S. Regierung als Stamm anerkannt und bekamen erst 2007 ein 65 Acres grosses Reservat südöstlich von Alexandria. Der Stamm ist im Moment mit seiner Selbstfindung und dem Wiederaufbau beschäftigt und verfügte bis 2009 über keine relevanten Stammeseinrichtungen. Tunica-BiloxiDie Tunica-Biloxi sind direkte Nachkommen der einstigen Mound Erbauer. Der Stamm wurde erst 1981 von der Regierung anerkannt und zählt einige hundert Mitglieder. Ein regionales Indianermuseum verfügt über eine spektakuläre Sammlung aus indianischem Kulturgut und Sammlungen der europäischen Einwanderer. Das Reservat liegt nordöstlich der Stadt Alexandria. Die Tunica besiedelten ursprünglich ein Gebiet im nördlichen Mississippi, wurden aber durch die Intensivierung des Krieges zwischen den Franzosen und den Natchez Indianern zur Umsiedlung gezwungen. Über die Jahre vermischten sie sich mit den Mitgliedern des Biloxi Stammes, welche entlang der Küste lebten.
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