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North DakotaReservate und Stämme:Devils Lake Sioux/Spirit Lake SiouxDas Reservat wurde 1867 durch Vertrag mit der USA gegründet. Heute leben fast 6000 Stammesmitglieder hier im nordöstlichen Teil des Bundesstaates North Dakota. Da der Name des Reservats willkürlich von Weissen festgelegt wurde und von den dort lebenden Indianer als Beleidigung empfunden wird, bemüht man sich um eine Umbenennung in "Spirit Lake Sioux". Die hier lebenden Stämme setzen sich aus Sisseton und Wahpeton Gruppen der Dakota Nation und Cut-Head oder Upper Yanktonai Sioux zusammen. Fort Berthold1851 wurde dieses Reservat für die drei Stämme der Arikara, Hidatsa und Mandan gegründet. Es liegt nordwestlich der Stadt Bismark. In den 50er Jahren fiel allerdings ein Grossteil des Reservats durch das Aufstauen des Missouri dem Sakakawea Stausee zum Opfer. Viele Indianer mussten deswegen umgesiedelt werden. Etwa 9000 Mitglieder der nun zusammengeschlossenen Stämme gibt es heute. Hidatsa und Mandan lebten ursprünglich in festen Siedlungen am Missouri und hatten schon früh Kontakt mit Weissen, wie 1738 mit Sieur de La Verendrye und 1804 bis 1805 mit Lewis und Clark. Sie jagten Büffel und bauten Mais an. Heute kann man einige der ursprünglichen Orte entlang des Missouri besuchen und nachgebaute Erdhäuser besichtigen. Slant Village nahe des Fort Abraham Lincoln, südlich der Stadt Mandan und Knife River Villages National Historic Site, nördlich von Stanton, sind die beste Möglichkeit, das Leben dieser Stämme nachzuempfinden. In Bismark findet jährlich im September das United Tribes Pow Wow statt, eine der besten Möglichkeiten, die nördlichen Stämme zu besuchen und kennenzulernen. Turtle Mountain ChippewaDie Turtle Mountain Chippewa setzen sich aus Chippewa, Cree und Nachkommen der einstigen französischen Einwanderer zusammen. Es gibt über 25.000 Mitglieder, von denen über die Hälfte im Reservat lebt. Ursprünglich war das Reservat über 10 Millionen Acres gross. Heute besteht es noch aus 150.000 Acres und einigen Ländereien, die über verschiedene Bundesstaaten verstreut liegen. Das Reservat liegt kurz vor der Kanadischen Grenze. Der Stamm unterhält ein Kulturzentrum mit Nachbildungen verschiedener Indianerdörfer nördlich von Belcourt. Viele junge Stammesmitglieder kommen inzwischen aus den Städten mit einer Ausbildung ins Reservat zurück und gründen Firmen. Ein Beispiel für die Turtle Mountain Chippewa war 2003 Uniband, eine Datenerfassungsfirma, mit 80 Angestellten. Lake Traverse und Standing RockDer grössere Teil dieser Reservate liegt in South Dakota und wird dort beschrieben.
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